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Das Team
Randa Hodum-Elsayed Ali
24.9.1973

office@hippotherapie.at
- Dipl.Physiotherapeutin
- Dipl.Hippotherapeutin
- Staatl.geprüfte Heilmasseurin
- Schwimmtherapeutin n. McMillan
- Reittherapeutin SG-TR
- Wanderreitführerin FENA
Pferde begleiten mich seit meinem zehnten Lebensjahr. Zur Hippotherapie kam ich 1992 als Pferdeführerin. Dann begann ein langer Weg bis ich schließlich 2003 meine eigene Hippotherapie anbieten konnte. Mit dieser Homepage möchte ich allen Interessierten einen Überblick über diese Therapieform geben. Für mich ist es jeden Tag aufs Neue eine bereichernde Herausforderung mit meinen Klienten und meinem Team arbeiten zu dürfen.
Mag.Katharina Popp
25.10.1982
kathi.popp@gmx.at
- Mag. d. Sportwissenschaften (Prävention/Rekreation)
- Dipl. Physiotherapeutin i.A.
- Pferdeführerin
- Geländereitbegleiterin
- Voltigierinstruktorin
- Wanderreitführerin FENA
Pferde waren schon immer ein Teil meines Lebens und so kam es, dass ich im Jahr 2000 als Pferdeführerin begann. Bei der Arbeit mit den Therapiepferden kann ich gut meine Erfahrungen als Sportwissenschaftlerin (Gesundheitssport), Voltigierinstruktorin und Parelli Studentin (Level 3) einfließen lassen.
Ich bin immer wieder von den Erfolgen der Hippotherapie fasziniert und für mich ist es etwas ganz besonderes im "Hippoteam" mitarbeiten zu dürfen.
Ich freue mich auf die Zeit mit den Kindern, Erwachsenen und natürlich den Pferden!
Peter Hodum
21.05.1963

office@hippotherapie.at
- Dipl.Physiotherapeut
- Pferdeführer und Hippotherapie-Assistent
- Geländereitbegleiter
- Bobath Therapeut
- Schwimmtherapeut n. McMillan
- Heilmasseur und Lymphdrainage Ausbildung
Pferde begleiten mich seit ich meine Frau Randa 1999 kennengelernt habe. Obwohl ich selber nicht reite, verbringe ich sehr gerne viel Zeit mit den Pferden. Durch das Erlernen der Bodenarbeit (7 Spiele nach Parelli) habe ich die Feinfühligkeit dieser sensiblen Tiere schätzen gelernt. Das "Arbeiten" mit Fortuna und Lucy macht mir viel Spaß, und ist gleichzeitig ein Ausgleich und eine Bereicherung zur herkömmlichen Physiotherapie.
Das Hippo Team
1.Das Therapiepferd
2.Die Pferdeführerin
3.Die Hippotherapeutin
Das Team in der Hippotherapie besteht aus der Physiotherapeutin (mit Zusatzausbildung in Hippotherapie siehe www.oktr.at), dem „Co-Therapeut“ Pferd und einer speziell ausgebildeten Pferdeführerin.
Für den problemlosen und erfolgreichen Ablauf der Hippotherapie ist Teamarbeit unbedingt erforderlich!
Ohne ein "zusammengespieltes" Team ist die Hippotherapie nicht nur weniger effizient, sondern unter Umständen auch gefährlich. Der „Co-Therapeut“ - Pferd - ist KEIN Trainingsgerät, sondern ein Lebewesen, und das noch so gut ausgebildete Therapiepferd bleibt ein Pferd, das eventuell unerwartete Reaktionen zeigen kann.Ein speziell ausgebildetes Pferd und eine gut geschulte Pferdeführerin sind somit bei „Schrecksekunden“, oder bei schwierigeren Patienten (z.B.: Querschnittpatienten=Transfer Rollstuhl/Pferd), Voraussetzung für eine gute Zusammenarbeit.
1.Das Therapiepferd:
Der „Co-Therapeut“ Pferd sollte:
- Charakter- und Nervenstark sein
- Menschenfreundlich
- Leistungsbereit
- Härte, Ausdauer und Genügsamkeit sind ebenso wichtig wie
- rasche Regenerationsfähigkeit und Trittsicherheit
- Gesundheit des Pferdes ist sehr wichtig!
Zur Gesundheit zählt auch die Hufpflege und die an die Belastung angepasste Ernährung. Da diese Punkte den Rahmen sprengen würden möchte ich auf ein paar, meiner Meinung nach interessante Literaturtipps, hinweisen:
- Ingolf Bender (Pferdeweiden, Artgerechte Haltung, Offenstallhaltung)
- H.Strasser (Ein Pferdeleben lang Gesund)
- J.Biernat (Der Weg zum Gesunden Huf)
- Udo Bürger / Otto Zietzschmann (Der Reiter formt das Pferd)
- Cornelia Wittek (Von Apfelessig bis Teebaumöl)
- Gerhard Heuschmann (Finger in der Wunde. Was Reiter wissen müssen, damit ihr Pferd gesund bleibt...)
- Philippe Karl (Irrwege der modernen Dressur. Die Suche nach der klassischen Alternative )
Haltung und Ausbildung des Therapiepferdes:
Die Haltung und Ausbildung des Therapiepferdes ist von außerordentlicher Wichtigkeit!
Im Bereich der Pferdehaltung hat sich in den letzten Jahren schon einiges bewegt. Es werden immer mehr Freilaufhaltung (Paddockbox) und Offenställe dem engagierten Pferdehalter angeboten. Gerade für ein Therapiepferd ermöglicht eine artgerechte Haltung nicht nur Gesundheit, sondern auch einen mental, emotional und psychisch ausgeglichen Partner in der Therapie zu sein.Die Ausbildung des Therapiepferdes sollte mit viel Phantasie, Abwechslung und Liebe erfolgen!
Grasen
Da dafür sehr viele Hektar „Grün“ notwendig sind, ist es wichtig dem Pferd zumindest in den Sommermonaten einmal am Tag für zwei Stunden eine Wiese anbieten zu können.
Bedenkt man, dass Pferde in freier Wildbahn langsam grasend bis zu 15 km am Tag zurücklegen, erkennt man wie wichtig es für die Gesundheit des Pferdes ist in natürlicher Haltung (Kopf zu Boden gesenkt) zu grasen.
Mein Therapiepferd "Fortuna" (siehe Fotogalerie) wurde mit 3 ½ Jahren auf natürliche Art angeritten und für ihren „Job“ vorbereitet. Dafür hatte ich einen Parelli Instruktor (Walter Gegenschatz www.fohlenweide-appenzellerland.ch) der mit jungen Pferden eine langjährige Erfahrung besitzt.
Fortuna und Lucy werden nach dem Konzept von Pat Parelli ausgebildet
(siehe auch unter www.parelli-instruktoren.com, Martin Wimmer www.fohlenweide.at ).
Für mich und mein Therapiepferd ist das die natürlichste Art der Kommunikation, nicht nur während der Hippotherapie, sondern auch in unserer Freizeit.
Durch diese Art der Kommunikation wurde für mich und Fortuna „Arbeit“ zum „Spiel“, was die Motivation fördert und auch die Qualität der Therapie verbessert.
Auswahl des Therapiepferdes und Durchführung der Therapie:
Die Auswahl des Therapiepferdes hängt von Schrittfrequenz, Schrittmaß, Größe des Pferdes (hinsichtlich der notwendigen Sicherung des Patienten) und Umfang des Pferderückens (wegen der Spreizfähigkeit der Hüftgelenke) und seinem Charakter ab. Man kann, wenn man die Möglichkeit hat, die Wahl des Pferdes auf spezielle Patientenbedürfnisse abstimmen.Zur Durchführung der Therapie benötigt man eine dementsprechende Ausrüstung, die in einem ordnungsgemäßen und gewarteten Zustand sein soll.
Eine Decke oder Scharbracke schützt den Rücken des Pferdes. Einen Gurt mit festen oder weichen Griffen, oder einen Therapiesattel wählt man nach den Bedürfnissen des Klienten aus. Bei sehr spastischen Patienten hat sich ein „Barepack Pad“ bewehrt. Zur weiteren Ausrüstung zählt eine Aufstiegshilfe in Form einer Rampe oder Hebebühne um nicht gehfähige Patienten gefahrlos und bequem auf den Pferderücken zu transferieren. Vor der ersten Behandlung ist dem Patienten unbedingt zu zeigen, wie der Ablauf des Transfers auf den Pferderücken ablaufen wird.
2.Die Pferdeführerin:
Zur Durchführung der Hippotherapie ist eine Pferdeführerin unbedingt erforderlich. Da sich die Therapeutin voll und ganz auf den Klienten konzentrieren muss, eventuell auch mit auf dem Pferd sitzt, oder dem Klienten die notwendige Unterstützung am Pferd geben muss, ist es Aufgabe der Pferdeführerin das Pferd zu lenken und zu leiten. Ideal ist es, wenn die Pferdeführerin auch eine spezielle Ausbildung im Umgang mit Pferden hat. Sowohl Longieren als auch das Führen am Langzügel sollte kein Problem darstellen.
Da Fortuna nach dem "Parelli" Konzept Ausgebildet wurde und meine Pferdeführerin Katharina Popp ebenfalls nach dem Parelli Konzept mit ihrem Pferd „spielt“ ergibt sich die Möglichkeit einer optimalen Vorbereitung für die Therapie; während der Therapie ist die nonverbale Kommunikation zwischen Therapiepferd und Pferdeführerin sehr hilfreich.
Auf keinen Fall sollte jemanden als Pferdeführerin arbeiten, die keine "Ahnung" von Pferden hat oder Kinder/Jugendliche, die auch wegen ihrer Kraftsituation kein Kontrolle über das Pferd haben können.
Die Hippotherapie ist eine Therapie mit medizinischem Hintergrund.
3.Die Hippotherapeutin:
Wie schon zu Beginn der Seite beschrieben benötigt man als Hippotherapeutin zuerst ein Diplom als Physiotherapeutin.
Nach der dreijährigen/vierjährigen Akademieausbildung ist das Arbeiten mit neurologischen Patienten erwünscht und auch eine neurologische Zusatzausbildung (z.b. Bobath, Vojta etc...) notwendig.
Nach mindestens zwei Jahren Berufserfahrung und dem Absolvieren des Reiterpasses, kann man sich zur Ausbildung als Hippotherapeutin anmelden.
(www.oktr.at)
Als Hippotherapeutin muss man nicht nur flexibel sein, sondern auch sehr organisiert.
