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SCHWIMMEN ALS THERAPIE

Schwimmtherapeut mit Patient Als ausgebildete Schwimmtherapeuten nach McMillan, freuen wir uns auch Schwimmen als Therapieform anbieten zu können.

Wir arbeiten in der Schwimmtherapie nach den Prinzipien von Halliwick, bei gleichzeitiger Einbeziehung anderer physiotherapeutischer Methoden, ganz auf die Bedürfnisse und Ziele/Wünsche unserer Klienten abgestimmt.

Für die Therapie im Wasser muss man nicht schwimmen können. Dem Klienten wird von uns immer die erforderliche Unterstützung und Hilfestellung gegeben.

Am Beginn jeder Schwimmtherapie steht immer die Gewöhnung an das Medium Wasser, denn je nach Art des Handicaps (Querschnittlähmung, Schlaganfall, Spastische Paresen, Juvenile chron. Arthritis etc.) bietet das Wasser unterschiedlichste Herausforderungen und Möglichkeiten an. Ganz besonders wird in den ersten Einheiten die Atemkontrolle, mit dem Schwerpunkt Ausatmung im Wasser geübt. Der hydrostatische Druck des Wassers erschwert das Einatmen, da gegen den Wasserdruck geatmet werden muss. Die Atemmuskulatur wird gekräftigt und das Ausatmen erleichtert.

Ziel der Atemübungen ist es (z.B.: Singen, Reden und Ausatmen ins Wasser, usw.), dass es zur Gewohnheit wird, auzublasen, sobald der Mund unter die Wasseroberfläche kommt. Dies verhindert nicht nur das Verschlucken von Wasser, sondern schult die Wahrnehmung der eigenen Atmung. Die dreidimensionalen Bewegungsrichtungen im Wasser trainieren das Innenohr und somit das Gleichgewicht, dabei wird auch die Orientierung im Raum gefördert.

Therapeut im Wasser

Das Bewegen, Bewegt werden oder Schweben ("Floaten") im warmen Wasser (28°-32°) wird als sehr angenehm empfunden. Durch das Floaten in Rückenlage, soll das Gefühl vermittelt werden, vom Wasser getragen zu werden. Man kann sich entspannt dem Wasser anvertrauen. Bewegungen im Wasser verlaufen auch langsamer, dadurch kann man sich leichter und kontrollierter Bewegen.

Die Wärme des Wassers senkt den Tonus der Muskulatur. Das kann man positiv für bestimmte Muskeldehnungen nutzen. Durch die unterschiedlichen Wasserbewegungen (Oberflächen- und Unterwasserströmungen) kommt es außerdem zu einer andauernden sanften Massage der Körperoberfläche und einer Anregung des gesamten Stoffwechsels.

Der Auftrieb wirkt der Schwerkraft entgegen, und so kann man im Wasser gelenkschonend trainieren.

Auf Schwimmhilfen und Auftriebskörper wird weitgehend verzichtet.

Ziel ist es, dass Wasser als Therapie zu erleben, die auch noch Spaß macht, die Ausdauer verbessert, den Mut und den Willen herausfordert, und Freude an der Bewegung vermittelt.

Gerade für „therapiemüde“ Klienten bietet die Schwimmtherapie, neben der Hippotherapie eine ideale Möglichkeit am Ball zu bleiben und neue Herausforderungen anzunehmen. Der soziale Aspekt ist wie in der Hippotherapie, auch bei der Schwimmtherapie von großer Bedeutung.

Schwimmen gehen ist wie Reiten gehen, ein Mitleben und Miterleben dürfen, für Menschen mit speziellen Bedürfnissen, in der Welt der so genannten „Gesunden“.

Weitere Schritte sind, wenn das ein Ziel ist, einen für den Klienten individuellen Schwimmstil zu erarbeiten. Das Üben elementarer Schwimmbewegungen ermöglicht nach und nach das Erlernen der ersten Schwimmtechnik.

Voraussetzungen:
Absprache mit dem Arzt wegen eventueller Kontraindikationen
(z.B.: Herz/Kreislauferkrankungen, Inkontinenz, Hauterkrankungen, Epilepsie...)

Patient bei der Schwimmtherapie

Dauer:
ab 30min. aufwärts

Kosten und Termine auf Anfrage per Mail oder Telefon

Peter Hodum 0676/3669655

Randa Hodum Elsayed Ali 0676/7156318